Interkommunale Biotopverbundplanung

Der Nachbarschaftsverband erstellt für sein Verbandsgebiet eine interkommunale Biotopverbundplanung. Ziel ist es, ein großräumiges und durchgängiges Konzept für die Sicherung und Entwicklung der biologischen Vielfalt zu schaffen und in die Umsetzung zu bringen. Näheres über den Ablauf können Sie der Projektbeschreibung entnehmen.

Bläulicher Schmetterling sitzt auf einer gelben Blüte in einer Wiese

Das Projekt

Das Land Baden-Württemberg hat sich zum Ziel gesetzt, einen funktionalen landesweiten Biotopverbund im Land zu schaffen. Entsprechende Planungskosten unterstützt das Land mit 90% Förderung. Nach § 22 Abs. 4 NatSchG BW soll der Biotopverbund im Flächennutzungsplan gesichert werden, wodurch dem Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim als Träger der Flächennutzungs- und Landschaftsplanung diese Zuständigkeit zukommt. Da das Gebiet des Nachbarschaftsverbandes von besonders hoher Siedlungsdichte sowie zahlreichen Engstellen und Barrieren im Freiraumgefüge geprägt ist, wird ein erheblicher ökologischer Mehrwert erreicht, wenn die Biotopverbundplanung auf übergeordneten Maßstab und im gesamten Gemarkungsgebiet erstellt wird.

Vor diesem Hintergrund sind für 16 Mitgliedsstädte und –gemeinden des Nachbarschaftsverbandes Heidelberg-Mannheim drei Fachbüros mit der Erstellung einer interkommunalen Biotopverbundplanung im Zeitraum von 2024 bis 2027 beauftragt. Dabei erfolgen die Planungen zeitgleich in vier Bearbeitungsabschnitten. Die Städte Mannheim und Heidelberg haben bereits entsprechende Planungen beauftragt. Im Laufe des Prozesses werden die Planungen für das gesamte Verbandsgebiet zusammengeführt, so dass eine flächendeckende Fachkonzeption für den Nachbarschaftsverband vorliegen wird.

Eidechse sitzt auf einem Stein in natürlicher Umgebung mit unscharfem grünem Hintergrund

© NV/Mattes