Die Verbandsversammlung hat 2018 beschlossen, angesichts des Zielkonfliktes zwischen Wohnungsnot und Freiraumschutz zu einem gemeinsamen Verständnis für die interkommunale Wohnungsbauentwicklung zu kommen.
Auf dieser Basis wurde zunächst untersucht, welchen Beitrag aktuelle Baugebiete für eine flächensparende Siedlungsentwicklung leisten (Entwicklungstrends 2005-2021). Im Weiteren wurde im Kontext eines Modellvorhabens der Raumordnung („MORO Fläche“) ein „Beirat für flächensparendes Bauen“ ins Leben gerufen, mit dem in direktem Dialog mit kommunalpolitischen Vertretern angemessene städtebauliche Konzepte entwickelt wurden. Auf Basis dieser Vorarbeiten wurde ein „Siedlungsdichtekonzept für flächensparenden Wohnungsbau“ entwickelt, das im Sinne von § 1 Abs. 6 Nr. 11 BauGB als Grundlage für die Konzeption zukünftiger Gebietsentwicklungen gilt.